Der Deutsche Verein New York wurde am 4. Dezember 1842 in der damals üblichen Form eines Herrenclubs gegründet und ist damit nach dem Union Club der zweitälteste Club in New York.

Der Vereinszweck ist heute wie damals, das kulturelle Erbe und die Verbindungen zum deutschsprachigen Raum zu foerdern und Mittelpunkt des geistigen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der im Gebiet von New York ansässigen Deutschen und Amerikaner deutscher Herkunft zu sein. Nach dem durch die Wechselfälle der Geschichte bedingten Verlust eigener Häuser ist der Deutsche Verein heute zu Gast beim Union Club. Die Mehrheit seiner Veranstaltungen finden in der eleganten, gediegenen Atmosphäre dessen Clubhauses statt.

Die Mitgliedschaft des Deutschen Vereins setzt sich zusammen aus führenden Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur sowie Diplomatie, Medizin, Jurisprudenz und Wirtschaftsprüfung. Die Mitglieder treffen sich in der Regel einmal im Monat, und der Vorstand sieht die lange, ehrenvolle Geschichte des Vereins als Verpflichtung zur Einhaltung eines hohen Niveaus bei allen Aktivitäten - stets unter Berücksichtigung des zeitgenössischen Umfelds.

Neben kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen wie Musik, Theater, Tanz und seine weithin bekannte Weihnachtsfeier lädt der Deutsche Verein zu seinen Vortragsabenden prominente Sprecher ein aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur – darunter regelmässig deutsche Politiker, Botschafter und Konsuln – und bietet damit seinen Mitgliedern ein anregendes, lebendiges Vereinsprogramm.

Über die Jahre hat der Deutsche Verein mit seinen herausragenden Veranstaltungen ein hohes Ansehen in New York erworben.

 

20. Mai 2009: Carol Kahn Strauss, Leiterin des Leo Baeck Instituts, New York, spricht über die gegenseitige Beeinflussung zwischen Deutschland und den deutschen Juden auf wissenschaftlichem, wirtschaftlichem, politischem, geistigem und kulturellem Gebiet über Generationen
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